Die Methode

Bilder erzählen mehr als Worte. Durch unsere inneren Bilder beschreiben wir, wer wird sind, was wir uns wünschen und wohin wir gehen werden. Die Summe unserer Erfahrungen macht uns zu dem Menschen, der wird heute sind. Dabei schaffen wir täglich Bilder von uns, unseren Freunden, der Familie, der Arbeit etc. Diese Bilder speichern wir in unserem Gedächtnis ab, gemeinsam mit der dazu empfundenen Emotion.

Wie arbeite Ich?

Wir haben wie jeder Mensch emotionale Erlebnisse erfahren, die wir verarbeiten und heilen wollen.

Im Rahmen einer sogenannten KIP oder Katathym imaginativen Psychotherapie handelt es sich um ein Beziehungsangebot, das durch die inneren Bilder die Seele zum Leben erweckt.2016-09-14-photo-00001943

Kathathym: Kata(grie.)- entgegen, thymos(grie.) – der Seele Imaginativ: imaginatio(lat.)

-> Im Sinne: der Seele widerspiegelnde Vorstellung

Die Beziehung steht im Vordergrund und mittels Gesprächstherapie auf tiefenpsychologischer Basis, streut der Therapeut den Samen für eine fruchtragende Beziehung aus. Wertschätzung, Leichtigkeit, Balance, Authentizität, Respekt, Klarheit uvm. werden gefördert. Die therapeutische Beziehung soll ein Wegweiser, eine Unterstützung sowohl in lebensfrohen als auch in schwierigen Zeiten und ein Erholungsort für die Ich-findung sein.

Diese psychotherapeutische Methode ist sehr gut geeignet, um sich mit seinen Problemen und Herausforderungen auseinanderzusetzen oder zum Alltag gewordenen Verhaltensweisen, die wir ändern wollen, zu befassen. Aber nicht nur Alltägliches, sondern auch tiefe Narben in der Seele und traumatische Erlebnisse können hiermit transformiert werden.